Online-Rechtsberatung
Geschäftsbedingungen
- Zustandekommen des Vertrages
a) Durch das Absenden einer Anfrage per E-Mail entsteht kein Beratungsvertrag zwischen dem Rechtsanwalt, an den die Anfrage gerichtet wurde, und dem Absender der Anfrage.
b) Der Beratungsvertrag mit dem Rechtsanwalt kommt erst zustande, wenn der Absender der Anfrage sich mit dem unterbreiteten Honorarvorschlag schriftlich (E-Mail, Fax, Brief) einverstanden erklärt hat und den vom Rechtsanwalt in dem Kostenvoranschlag genannten Preis an diesen überweist. Erst mit Eingang des Vorschusses und der schriftlichen Bestätigung des Rechtsanwaltes hat der Mandant Anspruch auf die Beratungsleistung des Rechtsanwaltes. Die Mandatsübernahme wird dem Mandanten seitens des Rechtsanwaltes/der Kanzlei schriftlich (E-Mail, Fax, Brief) noch einmal bestätigt.
c) Ein Beratungsvertrag kommt ausschließlich zwischen dem beauftragten Rechtsanwalt und dem Mandanten zustande.
d) Sofern sich der Beratungsgegenstand nicht für eine Online-Rechtsberatung eignet und z.B. eine persönliche Kontaktaufnahme erforderlich ist, wird dies dem Anfragenden umgehend mitgeteilt und ein Vorschlag für eine weitere Vorgehensweise unterbreitet.
- Vertraulichkeit
Gesetzlich ist Ihr Anwalt zur Geheimhaltung Ihrer persönlichen Angaben verpflichtet. Bitte bedenken Sie jedoch, dass die Übermittlung Ihrer Anfrage per E-Mail geschieht und die E-Mail-Kommunikation keine sichere Gewähr für die absolute Vertraulichkeit Ihrer Mitteilung bietet. Bei der Versendung einer unverschlüsselt an den Rechtsanwalt übersandten Anfrage darf der Rechtsanwalt auf dieselbe Art und Weise antworten.
- Grundsätze der Bearbeitung und Haftung
a) Die Haftung des Rechtsanwaltes richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
b) Da der Rechtsanwalt von Gesetzes wegen verpflichtet ist, die Beratung abzulehnen, wenn er die gegnerische Partei in dieser Angelegenheit bereits vertritt, wird eine anonyme Rechtsberatung nicht erteilt. Es ist daher bei jeder Anfrage der vollständige Name und die vollständige Adresse des Mandanten und des Gegners mit anzugeben.
c) Eine Haftung des Rechtsanwaltes bezüglich ggf. einzuhaltender Fristen in Verfahren besteht grundsätzlich erst nach dem Zustandekommen des Beratungsvertrages/Mandates.
d) Eine Haftung des Rechtsanwaltes ist ausgeschlossen in Fällen, in denen seitens des Mandanten eine unzureichende oder unvollständige Information über den zugrunde liegenden Lebenssachverhalt erfolgt ist. Der Rechtsanwalt haftet in diesen Fällen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
- Datenschutz
Ihre persönlichen Daten werden nur für die Durchführung des Beratungsvertrages erhoben und gespeichert. Mit der Absendung Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Erhebung und Speicherung Ihrer Daten in elektronischen Datenverarbeitungssystemen einverstanden. Die Dauer der Datenspeicherung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
